Projektbeschreibung.
Wir geben Ihnen einen Überblick über das Vorhaben.

Projekt

Transsilvanien ist in seinen ländlichen Bereichen wirtschaftlich schwach entwickelt und zählt zu den ärmsten Regionen Europas. Die Dörfer sind mit den Folgen der Abwanderung in die Städte und ins europäische Ausland konfrontiert. Ein zu schwaches Förderangebot vor allem für Kinder und Jugendliche ist die Folge, wodurch die Entwicklung wiederum beschleunigt wird. Mit einer konkreten Maßnahme soll im Ort Bögöz im Kreis Harghita reagiert, dem Dorf ein wichtiger Gegenimpuls gegeben werden: Eine Turnhalle soll ganzjährigen Trainingsbetrieb für den örtlichen Basketballverein Bögözi Udvar ermöglichen. Daneben wird die Halle von der bestehenden Dorfschule für den Sportunterricht dringend benötigt. Ein Ort für Zusammenkünfte und soziales Leben wird die Attraktivität des Dorfes erheblich steigern und helfen, dem Dorf eine Zukunftsperspektive zu erarbeiten. Der Verein und die Schule sind die Projektpartner vor Ort.

Der Münchner Basketballverein BC Hellenen e.V. engagiert sich seit Jahren im Ort: Der Betrieb des dortigen Vereins wird mit Spenden und persönlichem Einsatz unterstützt. Deutsche Kinder reisen jährlich zu Trainingscamps in den Ort und trainieren mit der dortigen Jugend. 2015 wurde aus privaten Spenden ein Freiluft-Platz finanziert und gebaut. Ermutigt von diesem Anfangserfolg soll in einem zweiten Schritt eine nachhaltig konzipierte Trainingshalle realisiert werden, um auch während der Wintermonate Sport treiben zu können. Der Verein ist Initiator des Projektes und leitet die Spendenakquise.

Die Fakultät für Architektur und Bauwesen der Hochschule Augsburg beschäftigt sich getreu ihrem Motto ‚nah und fern‘ seit Jahren mit sozialen studentischen Bauprojekten in Entwicklungsregionen, bislang mit Schwerpunkt Zentralafrika. Es wurden Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen in Tansania und Kenia realisiert. Das Projekt in Rumänien wird von der Hochschule in einem Entwurfsstudio von Architekturstudenten bearbeitet. In die Zukunft gerichtete, energie- und kosteneffiziente Lösungen mit einem Fokus auf die bestehende Dorfstruktur und  die traditionellen lokalen Bauweisen werden in detaillierten Vorschlägen von 18 Studierenden erarbeitet. Die Hochschule liefert Planungsvorschläge für das Projekt und unterstützt die Öffentlichkeitsarbeit.